Flüstern



Es gibt Menschen, die warten
Bis es dunkel wird.
Sie atmen auf.
Sie lassen sich vom Wispern des Windes
den Grashauch um die Schultern legen;
sie legen sich
sicher und behütet
im Garten nieder
um zu schlafen.

Kleine Wölkchen wirbeln durch die zärtlich warme Nacht.
Staub, der sich des Nachts erhebt
und durch die Ebene streift.
Der Wind flüstert eindringlich
Worte des Trostes
in die Ohren derer,
die in der Stadt heute nicht schlafen können;
weil ihre Herzen noch heute
trauern um das fehlende Gras,
das die Fußsohlen kitzelt, und
um den Augenblick der den Traum und das Leben
verbindet:
Der Nordwind, der nach ihnen sucht.

3.2.08 23:21

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